Methoden des Autogenen Trainings für Kinder und Jugendliche

Mit kleinen Geschichten, Vorstellungshilfen und einer Menge Spaß werden die Kinder an das Autogene Training herangeführt und lernen, wie angenehm es sein kann, zu entspannen.Im Kurs lernen sie auf altersgerechte Art und Weise wirksame Entspannungsübungen selbstständig durchzuführen.

In die Kurszeit integrierte Bewegungsspiele ermöglichen den Kindern, zwischendurch Unruhe, Erregung und Bewegungsdrang abzubauen sowie die Konzentration wiederherzustellen.

Durch den regelmäßigen Einsatz der Entspannungsübungen wird ein Schutz vor stressbedingter Überlastung und Kompetenzen zur Bewältigung von Alltagsbelastungen aufgebaut.

Ziele

Folgende Kompetenzen werden durch das regelmäßige Training gefördert:

  • Entspannungsfähigkeit
  • Integration von Entspannung in den Alltag
  • Körperwahrnehmung
  • Aufmerksamkeit und Konzentration
  • Fantasie
  • Bewältigung von Stress, Angst und Ärger

Entspannung für Kinder – warum?

Kinder sind in Ihrem Alltag großen Anspannungen ausgesetzt und es wird immer schwerer, die eigene Kraft und Energie gut einzuteilen.

Es ist wichtig die Balance zwischen Anspannung und Entspannung zu finden, um gesund zu bleiben, oder um schon vorhandenen psychosomatischen Symptomen (z.B. Kopf – und Bauch¬schmerzen) entgegen zu wirken.

Autogenes Training für Kinder und Jugendliche

Das in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts von J.H. Schultz begründete Entspannungsverfahren war ursprünglich für Erwachsene gedacht.

In den 60er Jahren beschäftigten sich Fachleute zunehmend mit Autogenem Training auch für Kinder und Jugendliche.

Heute stellt das Autogene Training ein Mittel der Gesundheitsvorsorge in dem Sinne dar, dass das Kind lernt neue Erfahrungen mit seinem Körper zu machen und die Wechselwirkung von Körperempfindung und Gefühlen wahrzunehmen.